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Samstag, 05 Sep 2015

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"31. Symposion 2015 - Impfen, Reisen und Gesundheit"
in München
am 26.09.2015

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"Dialogforen Arbeitsmedizin und Arbeitssicherheit"
Eine Veranstaltungsreihe für Wissenschaft und Praxis von DGAUM und RG GmbH

 

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Pallottiner - Reisebericht 2009

Reisebericht des Indienaufenthaltes von Anna und Gabi Riedl vom 14.12.2008 bis 05.01.2009

Am 14.12.2008 bin ich zusammen mit meiner Mutter, Anna Riedl, erneut nach Indien geflogen, um zu sehen, was Ihre Spenden verändert bzw. bewirkt haben. Dieses Mal machten wir drei Stationen:

Vom 14.12.2008 bis 18.12.2008 waren wir in einer Pfarrei in Mumbai, die bekannt dafür ist, dass sie die typischen Slumviertel unterstützt. Pater Anto kümmert sich um dieses Projekt und meine Mutter und ich haben uns persönlich davon überzeugt, dass die Gelder vernünftig eingesetzt werden. Die Slumviertel sind für sich abgeschlossene kleine Dörfer, die soweit es geht autark sind. Es gibt dort Wasser, Strom, einen kleinen Laden und eine Schule. Die Kinder tragen Schulkleidung, damit die Wertigkeit damit hervorgehoben wird. Die Lehrerinnen kümmern sich rührend um die Kinder und meine Mutter und ich wohnten einer Unterrichtsstunde bei, um uns davon zu überzeugen, wie die Kinder unterrichtet werden. Es handelte sich dabei um Kinder bis zu drei Jahren, die das ABC lernen, die Sprache Englisch und mit Hilfe von Plastikgegenständen verschiedene Begriffe lernten. Wir brachten Essen und Süßigkeiten mit, über die sich die Kinder sehr gefreut haben. Es ist einfach wunderschön mit anzusehen, wie dankbar die Kinder und Eltern sind, lernen zu dürfen und die Disziplin ist vorbildhaft.

Am Donnerstag, den 18.12.2008 flogen wir weiter nach Madurai für unseren Aufenthalt in PILLAR bei Pater Emmanuel Savariaradimai, SAC, bis Samstag, 27.12.2008. Wir konnten dort die Fortschritte seines Schaffens mittels Ihren Spenden verfolgen. Es ist unglaublich, was in den letzten drei Jahren geschaffen wurde, um die Situation der Bedürftigen zu verbessern. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Ihre Spende!

Der Kindergarten kann mittlerweile 200 Kinder aufnehmen, um ihnen einen Weg für eine bessere Zukunft zu ebnen. Des weiteren werden inzwischen 50 Frauen im Nähzentrum ausgebildet, um im Berufsleben Fuß fassen zu können. Der Bau der Schule ist mittlerweile fertiggestellt, so dass für die Kinder eine Zukunft geschaffen wurde.

Wir feierten dort Weihnachten und konnten uns täglich davon überzeugen, wie wichtig Bildung für dies armen Kinder ist. Zudem habe ich den Steinbruch besucht, um mich davon zu überzeugen, wie hart die Arbeitsbedingungen in Indien dort sind und wie wichtig es ist, den Kindern eine Schulbildung zu ermöglichen, damit sie eben nicht darauf angewiesen sind, im Steinbruch zu arbeiten.

Wir besuchten auch kleine Dörfer, um an die Ärmsten Ziegen zu verteilen, die es ihnen ermöglichen zu überleben. Die Dankbarkeit und die Freude in den Augen der Menschen ist unbeschreiblich, so etwas muss man einfach erlebt haben.

Von Sonntag, 28.12.2008 bis Sonntag, 04.1.2009 waren meine Mutter und ich dann in Goa bei Pater Michael, eine Pfarrei auf dem Lande, die ebenfalls Arme unterstützt. Dort haben wir das Meer und die Einzigartigkeit Goas genießen dürfen sowie den Jahreswechsel gefeiert.

Am Sonntag, den 04.01.2009 ging es dann für mich über Mumbai zurück nach Deutschland. In meinem Gepäck waren Erinnerungen und Eindrücke, die mich glücklich machten, denn ich habe mich wieder davon überzeugen können, wie wichtig soziales Engagement ist und wie sinnvoll des von Pater Emmanuel Savariaradimai umgesetzt wird.

Zu Zeit wird der Bau einer Schule für eine Art Gymnasium fertiggestellt, für den noch viel Geld benötigt wird. In der Hoffnung, dass Sie weiterhin die Projekte von Pater Emmanuel Savariaradimai unterstützen, schon heute ein herzliches „Vergelts Gott"!

Meine Mutter war noch bis 15.02.2009 in Indien, um sich von weiteren Stationen davon zu überzeugen, dass Ihre Spenden sinnvoll eingesetzt werden.

Ich habe wieder gesehen und erlebt, dass mit Hilfe Ihrer Spenden, Schritt für Schritt die Zukunft der Ärmsten verbessert werden kann und auch wird. Dies alles zu sehen und mitzuerleben, machte mich sehr glücklich und bestätigte mich weiter zu arbeiten und zu helfen, so lange es meine Gesundheit erlaubt.

Ich hoffe, Sie damit überzeugt zu haben, dass Ihre Spenden an den richtigen Stellen eingesetzt werden.

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